Best Practice Website: Bozen Brass – „Viel Blech und feine Töne“


„Einen spannungsreichen musikalischen Bilderbogen quer durch die Musikgeschichte und alle Stilrichtungen“ bekommt der Hörer des Brass Quintetts Bozen Brass geboten. Die Website der fünf Musiker bozenbrass.com geht mit ins Rennen bei unserem Wettbewerb „Best Practice Website“.

Alle teilnehmenden Firmenhomepages stellen wir Schritt für Schritt in unserer Rubrik “Best Practice Website” vor.

Screenshot bozenbrass.com

Das Unternehmen: Bozen Brass ist ein Brass Quintett der Südtiroler Norbert Fink (Horn), Stefan Mahlknecht (Posaune), Robert Neumair (Trompete), Toni Pichler (Tuba) und Anton Ludwig Wilhalm (Trompete). In dieser Besetzung gibt es die Band bereits seit dem Jahre 2003. Pro Jahr geben sie 50 bis 60 Konzerte. Unterschiedliche Programme im Angebot, treten sie auch im Fernsehen und Radio auf und leiten Workshops für andere Musiker.

Bozen Brass sind nicht auf eine musikalische Stilrichtung festgelegt. Ihr Repertoire reicht von „Barock bis Blues“. Zielgruppe sind nicht nur Erwachsene. Mit ihren modernen Programmen möchten sie auch junge Hörer begeistern.

Die Website: Mit ihrer Website geben Bozen Brass einen umfassenden Einblick in ihre Arbeit. Sowohl potentielle Auftraggeber als auch Fans finden hier Informationen über die Musik, die einzelnen Bläser, ihre Programme, anstehende Termine, Bildergalerien, Videos, Hörproben und, und, und… Ein Gästebuch und ein Pressebereich runden das Angebot ab.

Die Website gibt es in den Sprachen deutsch, italienisch und englisch. Auch in das Social Web ist die Homepage des Quintetts integriert: Gleich auf der Startseite kann man bozenbrass.com in zahlreichen Netzwerken bookmarken.

Pluspunkte: Das Bild der Startseite ist gut gewählt, es zeigt dem Besucher sofort, dass dies die Website einer Bläser-Band ist – ohne gleich ins Detail zu gehen. Gleichzeitig macht es Interesse auf mehr, denn die Gesichter hinter der Band sind hier noch nicht zu sehen. Erst auf den nächsten Seiten erfährt der Besucher, wer und was sich hinter dem Bandnamen Bozen Brass verbirgt.

Die Zielgruppen werden auf der Website so gut bedient, dass eigentlich keine Informationen vermisst werden. Wie es im künstlerischen Bereich sein soll, werden die Besucher mit mehreren Sinnen angesprochen: So geizen die Betreiber nicht mit der Einbindung (wechselnder) Bilder und Grafiken, Hörproben oder Videos, die u.a. auf YouTube eingestellt worden sind.

Dass Bozen Brass auch bloggen, darauf verweist ein externer Link zu einem Blasmusik-Blog, der Musikfreunde zu einer musikalischen Diskussion einlädt.

Ein weiterer großer Vorteil ist, wie bereits erwähnt, dass die Südtiroler ihre Website nicht nur auf italienisch anbieten, sondern auch für ihre deutsch und -englischsprachiges Zielgruppen.

Kritikpunkte: So ansprechend und abwechslungsreich die verschiedenen Seiten gestaltet sind, so sehr besteht die Gefahr, dass sie unübersichtlich wirken. Hierfür sorgt auch die Schwarzweiß-Grafik der fünf Musiker, die auf der gesamten Website hinterlegt ist und je nach Textmenge mal mehr, mal weniger zu sehen ist. Das Auge wird schnell abgelenkt von anderen Elementen der jeweiligen Seite. Eine Bildergalerie ist gut, jedoch sollte sie nicht in der Mitte einer Seite zwischen Text und anderen grafischen Elementen oder Bildern erscheinen. Besser wäre am unteren Rand der Seite.

Auch eine spezielle News-Seite wäre von Vorteil gewesen. Hier könnte man aktuelle CD-Releases, Fernseh- oder Radioauftritte und auch die Termine, die eine eigene Seite bilden, in einem Menüpunkt unterbringen.

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