Checkliste Firmenhomepage: Tipps für die Auswahl des geeigneten CMS


Statische Websites sind out. In Zeiten des Web 2.0 ist Bewegung gefragt, auch auf der Firmenhomepage. Selbst wenn ein eigener Blog oder Lösungen wie ein der Website angegliedertes dynamisches Info-Portal nicht umsetzbar sind, so sollte doch zumindest ein kleiner Newsbereich oder eine Info-Ecke immer wieder für Bewegung auf der Firmenhomepage sorgen.

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Wer für die Aktualisierungen seiner Website nicht jedes Mal seiner Internetagentur einen Auftrag erteilen, sondern flexibel und kostengünstig selbst eingreifen möchte, der wird um ein Content Management System (CMS) für seine Firmenhomepage nicht herum kommen. Die Auswahl an kostenfreien und auch kostenpflichtigen Lösungen hierfür ist inzwischen groß. Viele Internetagenturen bieten ihren Kunden für die Firmenhomepage auch selbst entwickelte CMS an.

Nicht immer aber muss dies die beste Lösung sein, auch kostenlose Angebote wie Typo 3 oder Joomla können ihren Zweck für die Firmenhomepage voll und ganz erfüllen. Die – für Laien oft schwer zu beantwortende – Frage ist in erster Linie: Was brauche ich eigentlich? Hier einige Faktoren, auf die bei der Auswahl des CMS für die Firmenhomepage ein Augenmerk gelegt werden sollte.

Bedienbarkeit und Übersichtlichkeit des CMS

Je weniger bewandert mit dem Internet und seiner Technik diejenigen sind, die die Firmenhomepage auf dem aktuellen Stand halten sollen, desto wichtiger ist dieser erste Punkt: Eine einfache und intuitive Bedienung ist für Einsteiger das A und O bei einem CMS.

Viele Nutzer haben zu Anfang die Sorge, etwas “kaputt zu machen”. Diese Sorge sollte im CMS für die Firmenhomepage unberechtigt sein. Dafür sollte es zum Beispiel die Möglichkeit geben, unterschiedliche Berechtigungen zur Bedienung der einzelnen Elemente zu vergeben, so dass der ungeübte Nutzer tatsächlich nur auf das Zugriff hat, was er braucht und worin er eben nichts “kaputt machen” kann.  Die Möglichkeit Texte zu editieren, neu anzulegen sowie Bilder und Multimedia-Inhalte hochzuladen reicht für den Anfang völlig aus.

Ideal ist es, wenn alle anderen Optionen im CMS der Firmenhomepage für die entsprechenden Nutzer dann auch tatsächlich ausgeblendet werden können – um unnötige Verwirrung zu vermeiden.

Zentral für die Nutzer eines Firmenhomepage-CMS ist der Editor, also das eigentliche Bedienfeld, in dem Texte eingegeben und formatiert werden können. Leider haben viele Editoren die Schwäche, dass sie zwar aussehen wie die gewohnte Word-Benutzeroberfläche, manche Elemente aber anders oder nicht richtig funktionieren.

Wer die Möglichkeit hat, sollte also bevor er sich für ein CMS für die Firmenhomepage entscheidet zuerst einmal dessen Editor ausprobieren. Zwar bietet jedes CMS die Möglichkeit statt im Editor im html die Formatierungen vorzunehmen, aber das ist ungeübten Nutzern kaum zuzumuten.

Auch ein wichtiger Punkt für den erfreulichen Umgang mit einem Firmenhomepage-CMS ist eine automatische Speicherfunktion. Bei vielen CMS ist der komplette Inhalt weg, sollte der Nutzer einen Text noch nicht gespeichert haben und versehentlich auf den “zurück”-Button oder einen Link klicken, der sich im selben Fenster öffnet. Eine automatische Speicherfunktion vermeidet den hiermit verbundenen Frust.

Standardmäßig vorhandene Angebote

Was kann das CMS? Die Antwort auf diese Frage sollte immer vor dem Hintergrund dessen betrachtet werden, was es für die Firmenhomepage denn können sollte.

Sicher klingen viele Features professioneller CMS – wie ein eigenes Forum, ein separater Blog oder ein Newsticker – fantastisch. Wenn sie aber nicht gebraucht werden, bergen sie immer die Gefahr, das System unnötig aufzublähen und schwieriger bedienbar zu machen.

Für die meisten Firmenhomepages wird in erster Linie wichtig sein, dass Texte und Bilder, evtl. auch Videos und andere Multimedia-Inhalte, leicht zu verändern oder neu anzulegen sind. Zuallererst sollte das CMS der Firmenhomepage deshalb in diesen Funktionen und ihrer Ausgestaltung überzeugen.

Erweiterungs- und Aktualisierungsmöglichkeiten des CMS

Ein schlichtes CMS kann und wird in vielen Fällen zunächst die beste Lösung für die Firmenhomepage sein. Für den Fall, dass später doch einmal mehr Funktionen, Erweiterungen oder etwa Verknüfpungen zu Social Media gefragt sind, sollte das CMS sich durch eine gewisse Flexibilität auszeichnen.

Idealerweise bietet es die Möglichkeit, über Plug-Ins oder andere Erweiterungen die später benötigten Funktionen ohne großen Programmieraufwand hinzuzufügen.

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3 Kommentare

  1. Bozen Brass sagt:

    Unsere neuen Webseiten wurden mit TYPO3 erstellt. Wir sind mit dem CMS sehr zufrieden. TYPO3 ist sehr vielseitig und flexibel, so dass alle unsere Feature-Wünsche erfüllt werden konnten. Auch die Pflege ist selbst bei mehreren Sprachen einfach. So fällt es uns auch leicht, die Seite immer wieder mit neuen Inhalten zu füllen.

    Wir wurden sehr gut betreut und beraten, und das ist wahrscheinlich das allerwichtigste – unabhängig vom CMS.

  2. Bernd Zeilke sagt:

    Wir nutzen als Produkt AISware CMS. Das System wurde von der Agentur die uns betreut selber geschrieben und ist kostenlos, wie z.B. Joomla. Ich denke es ist eine Frage, ob man mehr oder weniger Service dazu kaufen will.

    Wir jedenfalls fahren gut damit, dass wir das Thema komplett ausgelagert haben. Nur den Content erstellen wir selber. Der CMS-Anbieter ist auch gleichzeitig unser Hoster und kümmert sich um alle technischen Belange. Hat man das nötige Personal im Unternehmen, kann man natürlich auch ein Open Source-CMS nehmen (wir hatten vorher TYPO light).

    Von den Kosten gibt sich das nichts, denn letztlich muss irgendjemand auch das “kostenlose” CMS administrieren und technsich betreuen.

  3. Anja sagt:

    Hallo,
    coole CMS Templates findest du auf http://www.editarea.de
    Die Handhabung ist total einfach, echt leicht!
    Ich habe meine Seit ein einem Tag beendet und bin zufireden.

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