Checkliste: Websites für das iPad optimieren
Glaubt man Prognosen von Verlagen und Medienforschern, dann wird das iPad die Mediennutzung nachhaltig verändern. Für Unternehmen und Marketing-Verantwortliche heißt das, sich spätestens jetzt Gedanken darüber zu machen, wie sich das iPad in den eigenen Medien-Mix integrieren lässt. Einer der naheliegendsten und zugleich grundlegend wichtigen Schritte dabei ist es, die Unternehmens-Website für das neue Format zu optimieren. Hier eine Checkliste der wichtigsten Punkte, die dabei zu beachten sind:
Website-Technik für das iPad
Flash: Viel diskutiert war und ist Apples Entscheidung, das iPad ebenso wie das iPhone nicht für Flash auszurüsten. Die meisten professionellen Websites nutzen heutzutage die Adobe Technologie, um bewegte Bilder (Filme, Animationen, Banner usw.) auf Websites darzustellen. Auf dem iPad erscheinen an diesen Stellen weiße Flecken – nicht gerade repräsentativ. Eine auf das iPad optimierte Website sollte also entweder auf Flash verzichten, oder Fallback-Lösungen anbieten, die zum Beispiel einfache Bilder anzeigen, wenn Flash nicht genutzt werden kann. Alternativen, um trotzdem bewegte Bilder anzeigen zu können, gibt es auch, zum Beispiel Javascript.
Browser: Apple unterstützt auf dem iPad den Webbrowser aus dem eigenen Hause, Safari. Auch wenn dieser im nicht mobilen Internet eine eher untergeordnete Rolle neben Firefox, Internet Explorer und Opera spielt, so sollten Websites, die auf dem iPad korrekt angezeigt werden sollen, auch auf Safari optimiert sein.
Bildschirmauflösung: 768 x 1024 Pixel ist die Auflösung des iPad Bildschirms. Websites sollten daher tauglich sein für diese Auflösung. Aber Achtung: Das iPad lässt sich sowohl im Hoch-als auch im Querformat benutzen. Eine statisch festgelegte Website-Breite ist daher wenig iPad-tauglich.
Ladezeiten: Die Ladezeiten der Website sollten für das iPad so optimiert sein, dass sich die Seite nicht nur mit einer DSL-Verbindung schnell aufbaut, sondern auch mit UMTS-Geschwindigkeit ohne lange Wartezeit geladen werden kann. Länger als 20 Sekunden sollte der Surfer mit einer langsameren Verbindung nicht warten müssen.
Website-Usability auf dem iPad
Links: Das iPad wird nicht mit einer Maus, sondern mit dem Finger bedient. Links, Menüpunkte und sämtliche anderen Funktionen, wie im Online-Shop etwa der Warenkorb, sollten also auch mit dem Finger bedienbar sein. Das heißt, sie müssen vor allem in der Größe für das iPad so eingestellt sein, dass Menschen mit durchschnittlich großen Fingern alle aktiven Elemente der Website bedienen können.
Farben: Das iPad hat ein Spiegeldisplay, was zwar schick aussieht, sich aber auch schon beim iPhone insbesondere bei Tageslicht als eher unpraktisch erwiesen hat. Damit die Website nun möglichst gut auch auf dem iPad lesbar bleibt, sollte sie möglichst kontrastreich gestaltet sein. Mehr noch als sonst im Webdesign gilt hier: Dunkle Schrift auf hellem Grund – oder umgekehrt. Ein besonderer Service für die Nutzer auf der iPad-optimierten Website kann auch ein Regler sein, mit dem sie selbst die Intensität der Hintergrundfarbe regeln können – ein leichtes grau als Hintergrundfarbe kann angenehmer sein beim Lesen auf dem iPad als strahlendes weiß.
Tipp zum Schluss: Sie haben noch kein iPad? Dann machen Sie bei unserer Umfrage mit und gewinnen Sie mit etwas Glück eines.


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