Die wichtigsten Grundpfeiler bei der Planung einer eigenen App
Immer mehr Unternehmen wollen eigene Apps entwickeln. Kein Wunder, schließlich liegen die kleinen Smartphone Anwendungen im Trend und begeistern den Verbraucher.
Wenn auch Sie auf den Erfolgszug aufspringen möchten und eine eigene App planen, tun Sie dies nicht zu leichtfertig beziehungsweise oberflächlich. Ein ausgereiftes Konzept ist auch für kleine Anwendungen wie Apps von wegweisender Bedeutung.
Wer Apps entwickeln möchte, sollte die folgenden Punkte bei der Planung beherzigen:
- Nutzwert für den User: Das Wichtigste bei einer App ist die Bereitstellung von Mehrwert. Der User muss aus der Anwendung einen konkreten Nutzen ziehen können – nett aussehen oder irgendwie witzig sein reicht da nicht aus.
Stellen Sie sich somit vorab die Frage: „Was gibt diese App meinem Kunden mit? Wo erhält er konkrete Unterstützung – was ist unterm Strich der Nutzwert der Anwendung?“
- Konzeption: Wie oben erwähnt, ist ein durchdachtes Konzept die Voraussetzung für eine erfolgreiche App. Der richtige Ansatz lautet daher: Welche Ergebnisse erwarte ich als Vertreiber der App? Oder anders gefragt: Was ist das konkrete Ziel?
Des Weiteren ist zu bedenken, wen die App ansprechen soll: Welche Zielgruppe haben Sie im Visier? Und wie könnten mögliche Anwendungsszenarien aussehen?
- Usability: Bei einer guten App ist eine intuitive Bedienbarkeit unumgänglich! Eine einfache und unkomplizierte Usability ist charakteristisch für gelungene Apps: Der User muss nicht groß nachdenken, sondern ist in der Lage, die Anwendung auf seinem Smartphone sofort aus dem Bauch heraus zu bedienen.
Und außerdem:
- PR- und Marketingmaßnahmen: Die Planung beziehungsweise Einführung einer App verkündet sich nicht von allein – hinsichtlich PR- und Marketing gilt es hier also, entsprechend nachzuhelfen. Es ist sinnvoll, entsprechende Marketingmaßnahmen schon frühzeitig einzuleiten, so kann man unter Umständen bereits in der Planungsphase Interesse und Neugier schüren.
Nach Einführung einer App:
- Erfolgskontrolle: Ist die App auf dem Markt und wird von ersten Kunden in Anspruch genommen, heißt es „Erfolg messen“ und „Nutzerverhalten analysieren“. Nur so ist es wirklich möglich, auf Kundenwünsche gezielt einzugehen und Optimierungen vorzunehmen.
Finden Sie also ruhig heraus, welche Bereiche Ihrer App besonders beliebt sind und welche Funktionen am häufigsten genutzt werden. Erfolgskontrolle wird nicht selten etwas stiefmütterlich behandelt, spielt aber bei Optimierungsabsichten und ergänzenden Maßnahmen im klassischen Marketing-Mix eine bedeutende Rolle.
- Nutzer-Feedback ernst nehmen: Eng verknüpft mit der Erfolgsmessung ist es grundsätzlich wichtig, Feedback von Kunden ernst zu nehmen und bestenfalls auch darauf einzugehen. Am Ende gibt es keinen besseren Ratgeber, denn der User ist schließlich der, der die App anwendet – oder eben nicht.



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