Facebook-Gründer Zuckerberg: Ein Vorbild für jeden Unternehmer
Nun ist es offiziell: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg gehört zu den reichsten Menschen der USA. Dies belegt die aktuelle Rangliste von Forbes, auf der er dieses Jahr zum ersten Mal auftaucht. Sein Vermögen von geschätzten 6,9 Milliarden US-Dollar brachte ihn dabei auf Platz 35. Apple-Chef Steve Jobs dagegen schaffte es mit 6,1 Milliarden aktuell nur auf Platz 42. Angeführt wird das Ranking auch in diesem Jahr von Microsoft-Gründer Bill Gates. Dessen Vermögen schätzt Forbe auf eine Summe von rund 54 Milliarden Dollar.
Mark Zuckerberg ist der große Aufsteiger der Forbes-Liste 2010. Im vorigen Jahr war er hier noch nicht vertreten. Dass er mit seinem Vermögen gleich im ersten Jahr so reiche Personen wie Apple-CEO Steve Jobs überholte, zeugt von seinem unternehmerischen Können. Doch worin liegen die Erfolgsgeheimnisse von Unternehmer Mark Zuckerberg? Welche Strategien machten aus dem 1984 geborenen Havard Studenten den jüngsten Milliardär der Welt?
Von der Studenten-Bude auf die Forbes-Liste
Mark Zuckerberg gründete 2004 das Netzwerk Facebook. Damals war er noch Student. Im Jahr 2006 dann gab er sein Studium der Psychologie ohne Abschluss auf. Bald genauso alt ist der Streitpunkt “Privatsphäre” im Web 2.0. Hier hat Mark Zuckerberg seine ganz eigene Meinung: In einem Interview mit TechCrunch sagte der Facebook-Gründer, dass sie nicht mehr zeitgemäß sei. Wenn er Facebook nochmals gründen würde, dann würde er die Privatsphäreneinstellung der persönlichen Daten automatisch auf “öffentlich” stellen. Dies sei heute “social norm” und ein Abbild der Gesellschaft, denn immer mehr User geben persönliche Daten von sich im Internet preis. Eine selbstbewusste Meinung in Zeiten, in denen Privatsphäre immer wieder öffentlich diskutiert wird.
Die Strategien des Mark Zuckerberg
Darin liegt eines der Erfolgsrezepte von Mark Zuckerberg. Er denkt langfristig. Und, seine Visionen mögen anderen Unternehmern und Usern möglicherweise zuwiderlaufen. Ein Beispiel: Ende letzten Jahres wurden bei Facebook die Grundeinstellungen zur Privatsphäre kurzerhand umgestellt. “Die Privatsphäreneinstellungen von 350 Millionen Nutzern zu ändern, hätte sich nicht jedes Unternehmen getraut”, so Zuckerberg.
Er weiß, wo er hin will und probiert hierfür auch die eine oder andere Strategie aus. Dass damit auch ein Mark Zuckerberg nicht gefeit ist vor Misserfolg, beweist der Umstand, dass er vor der Gründung von Facebook mehrere erfolglose Web-Projekte am Start hatte.
Mit Visionen auf die Forbes-Liste
Nicht nur der selbstbewusste und scharfsichtige Mark Zuckerberg hat es vorgemacht, auch Bill Gates und Steve Jobs hatten wohl anfänglich nur eine Vision. Sie verteidigten jedoch diesen Traum und führten ihn kontinuierlich weiter. Sie dachten langfristig und ließen sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen.
Vor allem Existenzgründer, aber auch alle anderen Unternehmer, sollten sich diese Strategien zum Vorbild nehmen. Schließlich gibt es genauso viele Visionen in unterschiedlichen Ausprägungen und Größen (es muss ja nicht gleich ein unternehmerisches Ziel wie Facebook oder Apple sein) wie es auch Unternehmensbereiche und -größen gibt.
Filmtipp: Im Oktober kommt der Film The Social Network in die deutschen Kinos. Er handelt von der Entstehungsgeschichte des Sozialen Netzwerks Facebook. Mark Zuckerberg erscheint hier als “soziopathischer Nerd”.
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