Gewinnspiel-Interview Reputation Management: “Private Informationen kleben auch nicht an Litfaßsäulen”
Ein guter Ruf ist unerlässlich. Dies nicht nur im wahren Leben, sondern vor allem auch im Web 2.0. Wer sich als Person – egal, ob Unternehmer oder Privatperson – an Social Media beteiligt, sollte dort für ein optimales öffentliches Image sorgen. Dabei geht es nicht nur darum, seine Reputation im Internet zu schützen, sondern sie auch aktiv zu gestalten. Der marketingshop blog hat mit Florian Schütz, Manager Social Media & PR bei der Personen-Suchmaschine Yasni über Strategien bei der effektiven Vermarktung der eigenen Person gesprochen.
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marketingshop.de: Seit dem Web 2.0 haben nicht nur Unternehmen mit ihren Marken ein öffentliches Image, sondern auch jede Privatperson. Was sollte jeder tun, um seinen Ruf im Internet zu schützen?
Florian Schütz: In einem ersten Schritt ist es wichtig, den eigenen Ruf im Netz schnell und unkompliziert prüfen zu können. Anschließend sollte der Ruf aktiv und nachhaltig gepflegt werden. Personalberater und Personalverantwortliche nutzen Yasni regelmäßig, um potentielle Bewerber vor einem Gespräch zu prüfen. Wer seine eigene Online Reputation nicht pflegt, kann hier schnell wieder aus dem Rennen sein. Mit unserem kostenlosen Exposé kann man nicht nur als Freiberufler schneller neue Kunden finden sondern sich auch als Privatperson mitsamt Fähigkeiten optimal zum eigenen Angebot präsentieren.
marketingshop.de: Und wie lässt sich der Ruf aktiv gestalten – Stichwort Egomarketing?
Florian Schütz: Unser Exposé bietet Selbständigen, karrierebewussten Angestellten und allen Personen mit eigenen Service-Angeboten die Möglichkeit, sich so darzustellen, wie sie gesehen werden wollen. Suchergebnisse zur eigenen Person aus dem Netz können einfach zusammenfasst, sortiert und bewertet werden. Auf diese Weise lässt sich die eigene Präsenz im Netz aktiv und nachhaltig steuern. Mit unserer Exposé Promotion kann man sich als Person für nur 3,99€ im Monat zusätzlich zu persönlich relevanten Begriffen wie „Unternehmensberatung“ oder „Marketing Frankfurt“ als Top-Person an der Spitze unserer Suchergebnisse und auf Wunsch sogar auf der Yasni-Startseite präsentieren. Unter Egomarketing verstehen wir also keinen Sympathie-Wettbewerb, sondern eine effektive Vermarktung der eigenen Person. Dies beinhaltet, dass man Aufmerksamkeit für seine Person und sein Angebot schafft und zu den gewünschten Suchbegriffen auch gefunden wird.
marketingshop.de: Gerade bei Unternehmern und Führungskräften ist es beinahe unmöglich, eine Trennlinie zwischen privater und öffentlicher Person im Internet zu ziehen. Worauf sollte gerade diese im Fokus stehende Gruppe achten?
Florian Schütz: Gerade für eine Führungskraft oder ein Geschäftsführer ist es geschäftsentscheidend, mit seinem Unternehmen und als Experte zum eigenen Angebot im Netz sichtbar zu sein. Diese positiven Aspekte werden bei der hierzulande laufenden Debatte zur Privatsphäre häufig übersehen. Nicht zuletzt hat der Internet-Experte Jeff Jarvis ja vom deutschen „Privatsphäre-Paradox“ gesprochen. Eine Person, die keine Informationen über sich im Netz preisgeben oder teilen will, wird dessen Potential nie in vollem Maße nutzen können. Wer zum Beispiel auf Online-Banking verzichtet, der ist eben gezwungen, weiterhin bei Wind und Wetter persönlich in der Bank zu erscheinen. Dies ist natürlich eine persönliche Entscheidung und bleibt jedem selbst überlassen. Dennoch sollte jede im Netz aktive Person darauf achten, was von ihr oder über sie unter welchem Namen ins Netz gestellt wird. Vermutlich kämen die wenigsten Menschen auf die Idee, private und intime Informationen an Litfaßsäulen zu kleben. Daran sollte man sich auch im Netz halten.
marketingshop.de: Identitätsklau im Internet ist ein Problem, das mit den Entwicklungen im Web 2.0 einhergeht. Sollte man, um ihn zu verhindern, auf so vielen Netzwerken wie möglich ein eigenes Profil haben, selbst wenn man es nicht pflegt?
Florian Schütz: Nein, dazu würde ich nicht raten. Wichtiger ist ein regelmäßiges Monitoring, zum Beispiel mit dem kostenlosen Überwachungs-Tool bei Yasni. Damit kann jeder im Falle eines möglichen Identitätsdiebstahls schnell reagieren und bei der Quelle um Löschung bzw. Korrektur bitten. Mit dem persönlichen Yasni-Exposé können Sie sich zudem gezielt von Namensvettern abgrenzen und die verschiedenen eigenen Profile z.B. bei Facebook, Twitter oder Xing gezielt bündeln. Da Ihr Exposé auch in anderen Suchmaschinen wie Google oder Bing besonders gut sichtbar ist, haben Sie hier schon einen wichtigen Schritt zum Schutz der eigenen Identität getan und gezielt einem Identitätsklau vorgebeugt.
marketingshop.de: Was sind Ihre drei Top-Tipps, um die eigene Reputation im Internet im Auge zu behalten?
Florian Schütz:
1.Geben Sie mit gesundem Menschenverstand gezielt „die richtigen“ Informationen über sich im Netz preis!
2.Überwachen Sie regelmäßig alle Informationen zu Ihrem Namen im Netz und behalten Sie die Wettbewerber für Ihr Angebot im Auge!
3.Präsentieren Sie sich aktiv als “persönliche Marke“ und seien Sie so Ihren Wettbewerbern am Berater- oder Bewerbermarkt immer einen Schritt voraus!




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Guter Blogartikel.Ich glaube, Du hast den Nagel auf den Punkt getroffen. Werd auch die nächsten Posts verfolgen.
@Katia: Vielen Dank! Bei weiteren Fragen rund um Themen wie “Online Reputation Management”, “Egomarketing” oder direkt zu Yasni helfe ich sehr gerne weiter.
@ auf so vielen Netzwerken wie möglich ein eigenes Profil haben, selbst wenn man es nicht pflegt? Florian Schütz: Nein, dazu würde ich nicht raten.
Wozu dann ? Auf so vielen wie nötig ? Wenn ja, wieviele halten Sie für nötig ? Wieviele halten Sie für ‘pro-aktiv’ pflegefähig ?
Ich rate meinen Kunden, auch auf sogenannten B- und C-Seiten zumindest Basisprofile anzulegen bzw. bestehen zu lassen, soweit diese dann z.B. mit Twitter synchronisiert werden können oder zum Zeitpunkt der Anlage relevant waren. Selbst wenn man mit der Zeit vergisst, wo man welche Profile hat, halte ich das für weniger schlimm – ganz im Gegenteil. Wenn sich zum Beispiel eine Tätigkeit weiter entwickelt und in einem Altprofil noch etwas anderes steht, so steht das gleichzeitig auch für Historie und Entwicklung. Nichts anderes, als was ich mit dem Einsammeln alter Einträge zu meinem Profil auf yasni ja auch mache.
@ Andreas Wiedow: Nur auf so vielen wie nötig! Warum sollte man sich auf einer Plattform anmelden, die man nicht nutzt? Man sollte dort präsent sein, wo es für einen persönlich Nutzen stiftet – das ist von Person zu Person unterschiedlich. Wird ja auch irgendwann unübersichtlich. Mit persönlich reichen da 3-4 Plattformen und dann mein Yasni Exposé als Web-Visitenkarte. Wenn ich jede Einladung in jedes Social Network dieser Welt annehmen würde, dann…wer mich sucht, der findet mich auch.
Guter Artikel! Reputation Management findet meiner Meinung nach bei den meisten Menschen noch viel zu wenig Beachtung.