Linkliste: Datenschutz, Features & Co. – Was gibt es Neues im Umgang mit Google Analytics?


Ob Blog, Online-Shop oder andere Web-Angebote: Viele Website-Betreiber nutzen bereits das Programm Google Analytics – eine Software also, mit der sie das Besucherverhalten ihres Internet-Auftritts beobachten und analysieren können. Sie sehen, woher sie kommen und wohin sie gehen, wie lange sie bleiben und wann sie aussteigen. Auch Daten, wo der Besucher wohnt oder wann er wiederkommt, liefert Google Analytics. Für einen Seitenbetreiber sind dies nützliche Statistiken, um zu wissen, auf welches Interesse sein Web-Angebot stößt. Die Daten sind auch die Grundlage, wenn es um die Optimierung der Site geht.

So nützlich Google Analytics auch für Website-Betreiber sein mag, so sehr war das Programm in den letzten Wochen auch öffentlicher Kritik ausgesetzt. Wie aktuell mit Google Analytics umgegangen werden sollte und welche neuen Features das Programm bereithält, dazu gibt folgende Linkliste Tipps:

Um der aktuellen Diskussion zum Datenschutz Rechnung zu tragen, hat Google reagiert. Es gibt mittlerweile die Möglichkeit, durch Erweiterung des Analytics-Codes dieser Datenspeicherung mit vollständigen IP-Adressen entgegenzuwirken. Wie das geht, beschreibt Jörg Riedel bei aperto-online-marketing.de. Welches Problem weiterhin besteht und wie Google darauf reagiert hatte, auch das erfährt der Leser.

„Webseitenbesitzer sind gut beraten, wenn Sie datenschutzrechtlich aufrüsten“: Ein interessanter Beitrag von Dr. Marc Laukemannn bei mediadonis.net. Er beschreibt die aktuelle Rechtslage zu Google Analytics aus Anwaltssicht. Seiner Meinung nach sei es zwar unproblematisch, wenn mit Google Analytics lediglich anonyme Daten zwecks Statistikauswertung erfasst und verarbeitet würden. Das Problem sei aber, dass IP-Adressen von Behörden und Teilen der Gerichte als personbezogene Daten gewertet und IP-Adressen durch Google Analytics in nicht pseudonymer Form gespeichert würden.

Bei internetmarketing-news.de wird das neue Google Analytics-Feature In-Page besprochen. Das Feature findet sich unter “Content” und heißt in der deutschen Version “Seitenanalyse”. Damit können Website-Betreiber erfahren, wie viele Besucher auf einer Seite auf welche Links klicken. Zudem bietet es zahlreiche Filterungsmöglichkeiten, mit denen sich die angezeigten Daten noch weiter eingrenzen lassen. Laut Autor einerseits zur Landingpageanalyse „ein Stück weit unbrauchbar“, andererseits „ein einfaches und geniales Tool“ zumindest zur allgemeinen Seitenanalyse.

In einem Gastbeitrag auf blogzwonull.de schreibt Mario Casarano über Google Analytics Longtail Analysen. (Der Longtail bezeichnet alle Suchbegriffe abseits der großen, stark umkämpften Keywords.) Indem er mal die „quantitative Brille“, mal die „qualitative Brille“ aufsetzt, beschreibt er anschaulich anhand eines Praxisbeispiels, wie wichtig es ist, mit Google Analytics auch den Longtail zu untersuchen, um zu erfahren, nach was die Zielgruppe eigentlich so sucht.

Google Analytics Daten ohne Plugin als Text anzeigen, das funktioniert wie in diesem Beitrag auf visual-mind.net beschrieben. Laut Autor besonders geeignet für jemanden, der Werbeplätze im Blog anbietet und nicht immer wieder die Mediadaten aktualisieren möchte.

Lesetipp: Interview mit Website Analyse Expertin Annina Bahr zum bedenkenlosen Einsatz von Google Analytics

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