Marketing-Budget: Unternehmen wollen in Social Media investieren


BVDW-Umfrage zur Budget-Verteilung im Marketing

Mehr Geld für Social Media Marketing. So ist der Plan vieler Unternehmen. In welchen Bereichen sonst noch das Marketing-Budget erweitert werden soll, zeigt eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V.

Wie internetworld berichtet, wollen 70 Prozent der insgesamt 130 in einer BVDW-Studie befragten Unternehmen ihr Budget für Social Media Marketing erweitern. Auf Platz 2 folgt Displaywerbung über Anzeigen-Netzwerke. Den 3. Platz belegt mit 46 Prozent die Suchmaschinenoptimierung. Darauf folgen Affiliatemarketing mit 45 Prozent und das Suchmaschinenmarketing mit 42 Prozent.

Bereiche, in denen das Marketing-Budget nicht erhöht werden soll

Während auf der einen Seite Unternehmen in den genannten Bereichen ihr Marketing-Budget erhöhen wollen, planen andere dies gerade nicht zu tun. Verteilt auf die einzelnen Marketing-Bereiche sieht dies folgendermaßen aus:

Affiliatemarketing: 32%

SEO: 18%

SEM: 16%

Displaywerbung über Anzeigen-Netzwerke: 11%

Social Media Marketing: 9%

Wie aktiv waren Unternehmen bisher in den verschiedenen Marketing-Disziplinen?

Beim Social Media Marketing sind es acht Prozent der Unternehmen, die bereits seit mehr als fünf Jahren aktiv sind. Eine längere Tradition haben dagegen die Suchmaschinenoptimierung mit 46 Prozent und das Affiliatemarketing mit 43 Prozent. Auch die Beschäftigung mit den Marketing-Bereichen SEM (21 Prozent) und Displaywerbung (40 Prozent) liegen noch vor dem Social Media Marketing.

Fazit: Indem fast drei Viertel der befragten Unternehmen in diesem Jahr mehr Geld in Social Media Marketing investieren wollen, zeigt sich, dass mehr und mehr Firmen das Marketing-Potenzial der Sozialen Netzwerke erkannt haben und es künftig verstärkt für sich nutzen wollen. Vergleichbar wenige Unternehmen wollen das Marketing-Budget in diesem Bereich dagegen nicht erhöhen. Dass an einheitlichen Kriterien für die Erfolgsmessung von Social Media-Maßnahmen aber noch gearbeitet werden muss, ist ebenfalls Ergebnis der Studie. Andere Marketing-Disziplinen scheinen es da einfacher zu haben: So wird laut der BVDW-Studie beispielsweise der Erfolg der Suchmaschinenoptimierung anhand der Klicks (24 Prozent) und der Seitenabrufe (13,2 Prozent) gemessen.


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