Mini-Serie: 30 wichtige Tipps und Regeln zum Linkbuilding – Teil 1


Qualitativ hochwertige Backlinks sind für die Reputation einer Website von hoher Wichtigkeit. Doch sollten beim Linkbuilding einige wichtige Tipps beachtet werden.

Backlinks können sich in der Wertigkeit erheblich unterscheiden. Für einen Website-Betreiber ist es aber wichtig, möglichst viele hochwertige Links zu sammeln. Allzu schnell kann es passieren, dass der Link einer externen Quelle mit weniger guter Reputation mehr schaden als nutzen kann. Auch sollte der Linkaufbau möglichst natürlich verlaufen bzw. sollte er so gestaltet sein, dass er für Suchmaschinen natürlich aussieht. Ansonsten reagieren sie nämlich gerne auch mal mit Abstrafung, sodass der Pagerank plötzlich bei 0 ist oder die Website in den Suchmaschinen-Ergebnissen gar nicht mehr gerankt ist. In einer Mini-Serie möchten wir Ihnen insgesamt 30 Tipps bzw. Regeln an die Hand geben, wie Sie Linkbuilding richtig und effektiv betreiben bzw. Ihnen aufzeigen, welche Bewertungskriterien im Hinterkopf behalten werden sollten.

Hier die ersten 10 Linkbuilding-Tipps, die in dieser Folge zunächst eher allgemeinerer Natur sind:

1. Linkbuilding ist ein langsamer und kontinuierlicher Prozess

Der Aufbau einer großen Anzahl von Backlinks kann unter Umständen länger dauern als gewünscht. Daher sind Geduld und etwas Mühe gefragt. Linkbuidling sollte als kontinuierlicher Prozess verstanden werden, bei dem Qualität vor Quantität geht. Der Aufbau mag zunächst langsamer vorangehen als erhofft. Ist aber erst einmal mittels einer gewissen Anzahl hochwertiger Links für eine gute Reputation und ein anständiges Ranking gesorgt, dann dürfte sich der Prozess sicher beschleunigen.

2. Linkbuilding sollte natürlich wirken

Auch wenn Sie auf manuelle Weise aktives Linkbuilding betreiben, so sollte der Vorgang für Google & Co. dennoch möglichst natürlich wirken. Ist ein Website-Betreiber erst seit kurzem am Start, so kann er nicht von heute auf morgen zahlreiche hochwertige Backlinks vorweisen. Tut er es doch, so läuten bei den Suchmaschinen die Alarmglocken, denn hier muss nachgeholfen worden sein. Werden also Maßnahmen getroffen, die nicht auf dem natürlichen Vorgang des Linkbuildings aufbauen (indem man beispielsweise guten Content bereit stellt, auf den eine andere Website mittels eines Backlinks verweist), so muss mit Abstrafung gerechnet werden. Hier ist also Vorsicht geboten.

3. Starke Website, starker Backlink

Je stärker die Reputation einer verlinkenden Website, desto hochwertiger auch der Backlink. Denn verlinkt eine Site auf eine andere, dann werden automatisch auch die guten Eigenschaften bzw. der Linkjuice wie der Pagerank und der Trustrank (das Vertrauen, das die Seite bei Google genießt) mitübertragen.

4. Themenverwandte Backlinks generieren

Beim Linkbuilding ist es stets sinnvoll, möglichst viele themenverwandte Backlinks zu generieren. Verlinkt nämlich eine themenferne Seite auf eine andere, so deutet dies für eine Suchmaschine auf Linkkauf oder -miete hin. Ein Link sollte stets eine Empfehlung darstellen. Auf einer Seite, die nicht themenverwandt ist, kann dies in der Regel schlecht der Fall sein.

5. Backlinks von möglichst vielen verschiedenen Domains sammeln

Der Linkjuice, also die positiven Eigenschaften einer Domain, können nur einmal vererbt werden. Daher macht es Sinn, Backlinks von möglichst vielen verschiedenen Domains zu sammeln.

6. Eingehende Nofollow-Links sind für das Linkbuilding wertlos

Links, die das Attribut rel=“nofollow“ besitzen, verbieten es dem Crawler einer Suchmaschine, diesem zu folgen. Diese Backlinks vererben auch nicht den Linkjuice und sind daher im Sinne der Offpage-Optimierung (wenn auch nicht hinsichtlich des Traffic-Gedankens) völlig wertlos. Auch wenn man es als Website-Betreiber nicht beeinflussen kann, dass ein eingehender Backlink auf „dofollow“ gesetzt wird, so sollte diese Regel doch stets im Hinterkopf behalten werden.

7. Der richtige Anteil von nofollow im eigenen Linkmix

Der eigene Linkmix sollte eine Mischung aus Dofollow-Links und Nofollow-Links sein, denn nur dann wirkt es für Google & Co. wie ein natürliches Linkbuilding. Als Formel kann man sich folgendes merken: 10 von 100 Links (also jeder zehnte) dürfen bzw. sollten ruhig mit dem nofollow-Attribut ausgestattet werden.

8. Position des Links

Auch die Position des Backlinks auf der gebenden Seite besitzt hohen Wert. Ist er im Fließtext platziert (Content-Link), so ist er qualitativ hochwertiger, als wenn er außerhalb der Website-Inhalte (z.B. im Footer oder der Navigation) eingebunden ist.

9. Backlinks sollten möglichst dauerhaft sein

Linkbuilding ist ein langfristiger Vorgang, der darauf aufbaut, dass einmal gewonnene Backlinks auch dauerhauft existent bleiben. Verliert eine Website an hochwertigen Backlinks, dann verliert sie auch an Reputation und an Sichtbarkeit in den Suchmaschinen.

10. Backlinks von möglichst vielen verschiedenen Website-Arten generieren

Ziel beim Linkbuilding sollte es sein, Backlinks von möglichst vielen verschiedenen Website-Arten zu erhalten. Die Fülle an Möglichkeiten, die Betreiber selbst aktiv nutzen können, ist groß. Dazu in der nächsten Folge mehr.

Lesetipp: Top Liste: 10 kostenlose Tools zur Backlink-Recherche

1 Kommentar

  1. Tanja Handl sagt:

    Wieder einmal ein toller Beitrag. Ich verfolge euren Blog regelmäßig mit und lerne immer wieder etwas neues dazu! Linkbuilding ist ja ein relativ komplexes Thema – deshalb danke für eine sehr anschauliche Übersicht.

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