Mini-Serie: 30 wichtige Tipps und Regeln zum Linkbuilding – Teil 2


In Teil 1 unserer Mini-Serie „30 wichtige Tipps und Regeln zum Linkbuilding“ wurde bereits angerissen, dass es im nächsten Teil um die verschiedenen Möglichkeiten und Portale geht, die Website-Betreiber aktiv zum Linkbaufbau nutzen können.

Im Folgenden daher 10 Anlaufstellen und Möglichkeiten zum aktiven Linkbuilding:

Social Bookmarks

Social Bookmarks sind Lesezeichen, die man mit anderen Benutzern auf einer Plattform teilen kann. Im deutschsprachigen Raum hat sicherlich mister-wong.de unter den Social Bookmarking-Diensten die Nase vorn. Diese Lesezeichen sind Empfehlungen von Nutzern für Nutzer, und genau darauf haben es Suchmaschinen auch abgesehen. Je größer die Zahl der User, die Ihre Seite bookmarken, desto echter wirkt der Link für Google & Co. Wer sich auf mehreren dieser Portale registriert, kann daher nicht nur die Anzahl seiner Backlinks erhöhen, sondern auch für ein verbessertes Ranking und eine höhere Reputation der gebookmarkten Seiten sorgen. Allerdings ist es wichtig, dass User auch die Seiten anderer bookmarken. Ansonsten droht durch den Anbieter, dass die Links in den Profilen auf „Privat“ oder „nofollow“ gesetzt werden und nur noch der Profilbesitzer selbst auf seine Links zugreifen kann.

Social News

Hat ein Blog-Betreiber einen Artikel verfasst und auf seiner Site eingestellt, dann ist die Arbeit längst nicht getan. Denn will er, dass der Beitrag möglichst oft gelesen wird, dann muss er ihn auch vermarkten. Neben dem obligatorischen Facebook-Post und Twitter-Tweet, sollten auch Social News-Dienste genutzt werden. Auf webmaster-zentrale.de wurden 5 Social News-Portale, die sich für Webmaster und Blogger eignen, vorgestellt und miteinander verglichen.

Linkkauf und Linkmiete

Eine Menge Suchmaschinenoptimierer lehnen das Kaufen oder Mieten von externen Links ab. Schließlich sollte es gemeinhin ja ohne finanzielle Aufwendungen möglich sein, mit seiner Website in den Ergebnislisten der Suchmaschinen weit oben zu ranken. Dies ist auch richtig. Auf der anderen Seite investieren viele bzw. fast alle kommerziellen Websites einen Teil ihrer Werbeausgaben in das Mieten und Kaufen von Links. Über das Für und Wider Linkkauf und Linkmiete gibt es bei seo-united.de eine gutes Tutorial.

Linktausch

Auch der Linktausch, also der „Link-Handel“ zweier oder mehrerer Website-Betreiber, ist hinsichtlich des Linkbuildings ein umstrittenes Thema. Partner für den Linktausch findet man entweder über Linktauschforen. Oder man sucht über Google nach themenverwandten Seiten und schreibt diese direkt an. Wer sich dafür entscheidet, den Linktausch in seine Linkbuilding-Strategie mit einzubeziehen, der sollte auf jeden Fall darauf achten, dass die eingehenden und ausgehenden Anfragen seriös, fehlerfrei und aussagekräftig sind. Tipps bzw. Negativ- und Positiv-Beispiele für Linktausch-Anfragen gibt es hier auf dem Blog.

Kommentare

Das Kommentieren fremder Beiträge sollte dazu dienen, eine Bewertung des gelesenen Artikels abzugeben, eine Meinung dazu zu äußern oder Diskussion zu entfachen. Vielfach werden jedoch Kommentare verfasst, die einzig dazu dienen, Backlinks für die eigene Website zu generieren. Nicht selten bleibt hier der sinnvolle Content bzw. mehrwertige Inhalt auf der Strecke. Wenn kommentiert wird, dann sollte vor allem auf Relevanz geachtet und nicht ein Link an den anderen gereiht werden – alles andere kann schnell als Spam gewertet und vom Betreiber gelöscht werden. Davon abgesehen, dass Kommentare durchaus zum Linkaufbau genutzt werden können, muss aber stets im Hinterkopf behalten werden, dass viele Website-Betreiber eingehende Kommentare bzw. die darin platzierten Links automatisch auf „nofollow“ setzen. Diese dienen dann eher dem Traffic-Aufbau als dem Backlink-Building im engeren Sinne.

Wie Kommentare einen Artikel aufwerten und zum Linkbuilding genutzt werden können, dazu hier auf dem Blog mehr.

Artikelverzeichnisse

In Artikelverzeichnissen können Website-Betreiber eigens verfasste Artikel, die Links zum eigenen Web-Angebot enthalten, veröffentlichen. Diese Möglichkeit zum Linkbuilding existiert zwar noch, wird aber immer weniger genutzt. Denn einen exklusiven und inhaltlich hochwertigen Artikel von ca. 300 Wörtern zu verfassen, braucht seine Zeit. Hier ist der Aufwand nicht unbedingt mit dem Nutzen gleichzusetzen – nicht zuletzt deshalb, da eine Garantie auf Veröffentlichung ohnehin nicht gegeben ist. Außerdem hat auch Google bereits erkannt, wozu Artikelverzeichnisse vielfach dienen, was für ein paar von ihnen die Abstrafung zur Folge hatte.

Presseportale

Immer mehr Website-Betreiber nutzen auch Presseportale zum Linkbuilding. Möchten sie beispielsweise auf ein neues Angebot aufmerksam machen, dann lohnt es sich hierzu eine Pressemitteilung zu verfassen, darin zwei bis drei hochwertige Links zu platzieren und diese auf einem kostenlosen Presseportal (Bspw. www.prpress.de) einzustellen. Mehr Links sollten allerdings nicht enthalten sein, denn sonst läuft man Gefahr, dass die Mitteilung aufgrund des Verdachts von „Backlink-Spamming“ nicht veröffentlicht wird.

Mehr zum Thema: Tipps zum Verfassen einer Pressemitteilung, die attraktiv für Suchmaschinen ist

Erstellung von qualitativ hochwertigem Content

Immer wieder hört man, dass die Bereitstellung von qualitativ hochwertigem Content, die beste Strategie ist, um qualitativ hochwertige Backlinks zu erhalten. Klingt einfach und banal, aber ist es auch. Sieht man Links als das an, was sie sind, nämlich die Empfehlung eines Web-Angebots von Usern für andere User, dann rangiert ein „natürlicher“ Backlink in der Wertigkeit ganz oben.

Gastartikel

Eine weitere gute Möglichkeit, hochwertige Backlinks zu erhalten, ist das Verfassen eines Gastartikels für ein themenverwandtes Portal. Als „Gegenleistung“ erhält der Gastautor in der Regel einen „Dofollow-Link“, oftmals wird dieser in der Autorenbeschreibung platziert. Viele Website-Betreiber und Blogger sind offen für Gastartikel und rufen auf ihrem Portal auch dazu auf, sich als Gastautor zu bewerben.

Foren

Um in Foren aktiv zu sein und diese für das Linkbuilding zu nutzen, sollte sich der User zunächst auf die Suche nach solchen Seiten machen, auf denen das eigene Thema bereits behandelt wird oder hinpassen könnte. Foren können für den Linkaufbau über drei Wege genutzt werden: das Benutzerprofil, die Signatur und die Beiträge. Letztere sollten, wie Kommentare auch, beispielsweise zur Diskussion anregen oder eine Meinungsäußerung darstellen, in jedem Falle aber von gewissem Mehrwert für die Foren-Gemeinschaft sein.

2 Kommentare

  1. Cujo sagt:

    Erstmal danke für die Verlinkung 🙂

    Von Artikelverzeichnissen halte ich auch nichts. Wenn ich einen interessanten Artikel geschrieben habe, bringt es mir doch in der Regel mehr, wenn ich diesen auf meiner eigenen Seite veröffentliche. Das führt dazu, dass Artikelverzeichnisse oftmals reine SEO-Artikel enthalten, die weder für Google noch für den unvoreingenommenen Leser einen Mehrwert bieten.

  2. Tanja Handl sagt:

    Danke für die guten Tipps.
    Wir sind bekennende Fans von Content – für mich nach wie vor die Nummer 1 auf dem Weg zum Erfolg. 🙂
    Herzliche Grüße,
    Tanja von Beyond-9to5

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