Online-Werbung für den Online-Shop: Acht Möglichkeiten


Wer einen Online-Shop betreibt, der muss ebenso Werbung für sein Geschäft machen wie der Betreiber eines Ladengeschäfts. Und was liegt näher, als für einen Online-Shop Online-Werbung zu betreiben?

Im Folgenden geben wir Ihnen einen kleinen Überblick über kostengünstige Online-Werbemaßnahmen, die sich dem E-Commerce heute bieten.

1. E-Mail Marketing

Die E-Mail bzw. der E-Mail-Newsletter ist ein Marketing-Instrument, das beispielsweise gegenüber dem Direktmarketing eine Reihe von Vorteilen hat: Es ist schnell, kostengünstig, höchst personalisierbar und seine Resonanz ist gut messbar. Auch für Online-Shop-Betreiber, die nicht über ein reich bestücktes Marketing-Budget verfügen, ist die E-Mail damit eine äußerst effektive Möglichkeit Werbung für das virtuelle Ladengeschäft zu betreiben.

2. Mobile Marketing

Werbung für den Online-Shop betreibt man alleine schon dadurch, dass die Seite auch für Smartphones optimiert wurde. Kann der User sie zwar auf seinem mobilen Endgerät aufrufen, aber nicht nutzerfreundlich bedienen, dann nutzt Ihnen auch die beste Werbung nichts.

Aber auch die Möglichkeiten auf dem Smartphones zu werben sind zahlreich. Sei es Werbung per SMS (zu Angeboten, Produktneuheiten, Rabatten, Aktionen etc.), sei es der QR-Code oder die eigene App – Mobile Marketing ist eine Werbeart, die auf vielfältige Weise auch im E-Commerce genutzt werden kann.

3. Suchmaschinenmarketing

Weiterhin gibt es für Online-Shop-Betreiber die Möglichkeit, Werbeanzeigen in Suchmaschinen zu schalten. Diese erscheinen immer dann, wenn ein User ein vorher von Ihnen definiertes Wort oder eine Wortkombination eingibt. Der Vorteil dieser Online-Werbeart: Sie erreichen mit Ihrer Maßnahme genau diejenigen User, die sich in diesem Moment für Ihr Angebot interessieren. Das Praktische: Sie zahlen nur für die tatsächlichen Klicks, was der Effizienz Ihrer Werbung höchst zuträglich ist.

4. Suchmaschinenoptimierung

Während Online-Shops beim Suchmaschinenmarketing für ihre Werbung zahlen müssen, ist die Aufnahme in die Suchmaschinen-Ergebnisse quasi kostenlos. Nur sind eben die Anstrengungen, die dafür unternommen werden müssen, weitaus höher. Doch der Aufwand lohnt sich: Gelingt es dem Betreiber eines Online-Shops seine Seite so zu optimieren, dass Google sie als so interessant erachtet, um sie in seine Ergebnisse mit aufzunehmen, dann haben Sie eine Menge erreicht. Ein Platz unter den Ersten bei Google ist immer noch die beste Werbung, die man sich E-Commerce wünschen kann.

5. Affiliate-Programme

Auch Affiliate Marketing fällt unter Werbung für den Online-Shop. Darunter versteht man ein internetbasiertes Vertriebssystem, in dem Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen auf Partner-Websites anbieten. Gefällt einem User eines der Produkte, so wird er per Klick auf den Online-Shop des Werbetreibenden geleitet. Die Kosten sind erfolgsabhängig – eine gute Methode also auch für Seiten-Betreiber, die sich vor unkalkulierbaren Kosten fürchten.

6. PR

Wer denkt, dass nur große Unternehmen oder bekannte Online-Shops PR betreiben können, da sie über ein höheres Werbe-Budget verfügen, der irrt. Public Relations kann heute jedermann betreiben: Die einfachste Möglichkeit, um auf das eigene Angebot aufmerksam zu machen, ist die Pressemitteilung. Diese muss auch nicht mehr wie früher an Redaktionen verschickt werden, in der Hoffnung, dass diese sie als relevant genug für eine Veröffentlichung ansehen.

Nein, man kann sie selbst schreiben (am besten optimiert für Suchmaschinen) und anschließend auf einem oder mehreren Presseportalen (bspw. www.prpress.de) veröffentlichen. Doch Vorsicht: Nicht mehr jede Pressemitteilung wird heute veröffentlicht. Enthält sie zu viele Links oder sind die Inhalte eindeutig werblich, ohne erkennbaren News-Wert, dann kann es schon sein, dass sie durch die redaktionelle Prüfung der Portal-Betreiber fallen.

7. Branchenbücher

Früher dicke Wälzer, heute user-freundliche Webseiten: Online-Branchenbücher. Sie sind ein effektives Werbe-Instrument, um den eigenen Online-Shop bekannt zu machen. Das Praktische: Eine Registrierung ist häufig kostenlos. Und das Ganze ist im Vergleich zum Aufwand mit hohem Nutzen verbunden. Voraussetzung ist aber: die Vollständigkeit des Profils!

8. Soziale Netzwerke

Selbstverständlich dürfen auch in Sachen Online-Werbung für den Online-Shop die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter, Google+ & Co. nicht fehlen. Doch ist hier Vorsicht geboten: Allzu offensichtliche und eindeutige Werbung kommt bei den Usern nicht gut an. Werbung sollte eher über einen ernst gemeinten Dialog mit den Usern oder das Erlangen eines Expertenstatus betrieben werden und nicht über das plumpe Posten von werblichen Angeboten.

Marketing-Maßnahmen mit den besten Kosten-Umsatz-Verhältnissen

Die folgende Statistik bildet die Ergebnisse einer Umfrage unter Online-Händlern zu den besten Kosten-Umsatz-Verhältnissen von Marketing-Maßnahmen ab. In 2011 gaben 32 Prozent der Online-Hänlder an, dass die Suchmaschinen-Optimierung für sie das beste Kosten-Umsatz-Verhältnis anbiete:

 

1 Kommentar

  1. Lany sagt:

    Schön beschriben was man alles „außerhalb“ des Shops machen kann, wäre quasi der zweite Schritt nachdem der Shop schon stehen würde. Vorher sind aber auch einige Sachen zu beachten! Shopsystem-Auswahl, Ladezeiten, Server, Struktur, Sitemap usw.

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