Top-Liste: 7 Offline Tipps für den Online-Auftritt


Die eigene Website bekannt zu machen, ist unter Umständen schwierig – und das, obwohl das World Wide Web zahlreiche Möglichkeiten bietet, auf einen Online-Auftritt hinzuweisen (Social Media Marketing, Linkbuilding, Presseportale).

Eine Webpräsenz nicht online, sondern offline zu bewerben, scheint auf den ersten Blick noch einmal um einiges komplizierter.

Offline die Online-Präsenz unterstützen - © kebox – Fotolia.com

Doch auch die Offline-Welt stellt Möglichkeiten bereit, eine bestimmte Domain in den Köpfen anderer zu verankern.
Hierbei immer wieder gefragt: Kreativität. Lassen Sie sich ruhig etwas Ausgefallenes einfallen, manchmal sind die schrägsten Einfälle die effektivsten.

Für den ersten Ansatz gibt es hier schon einmal eine Übersicht nützlicher Offline Tipps für Ihren Online-Auftritt:

Offline Tipp Nr. 1: Flyer mit Hinweis auf die entsprechende Website – einfach und wirksam. Die Herstellung bewegt sich im Low-Budget-Bereich, ist also gemeinhin finanziell umsetzbar. Wer kreativ ist und ein gestalterisches Auge hat, kann sich zudem die Kosten für das Design sparen und die Gestaltung selbst übernehmen. So fallen lediglich noch die Druckkosten an.
Wohin mit den Flyern? Erfolgversprechend sind Point of Sale Orte wie Supermärkte, Tankstellen oder Bibliotheken – legen Sie Ihre Flyer dort aus.

Offline Tipp Nr. 2: Mundpropaganda. Diese Methode des Offline Marketings sollte nicht unterschätzt werden, so kann diese bei entsprechender Personenanzahl für beträchtliche Resonanz sorgen. Motivieren Sie Ihren Bekanntenkreis dazu, Ihre Website oder Ihren Online Shop weiterzuempfehlen. Möglicher Anreiz: eine Provision.

Offline Tipp Nr. 3: Legen Sie Gratis-Postkarten aus. Eine Postkarte, die dem Interessenten einen Mehrwert mitgibt, kommt gut an: Da lediglich die Vorderseite mit Werbemotiv und Domain versehen wird, kann der Kunde die freie Rückseite dazu nutzen, einen Gruß zu versenden.

Offline Tipp Nr. 4: Bei Warensendungen an Kunden kann es sich lohnen, dem Paket interessante Beilagen mit Hinweise auf den Online-Auftritt anzufügen. Denkbar ist dies in Form eines kreativen Stickers oder eines Lesezeichens.

Offline Tipp Nr. 5: Die klassische Variante: Sich mit Visitenkarten auszustatten, kann nach wie vor nicht schaden. So haben Sie stets die Gelegenheit, mit Stil und Zurückhaltung bei der Übermittlung von Kontaktdaten auch auf Ihre Website hinzuweisen.

Offline Tipp Nr. 6: Kleine Give-Aways wie Kugelschreiber, Kalender oder USB-Stick verbreiten die Domain und sorgen auf Kundenseite für zusätzlichen Nutzen. Gebrauchsgegenstände haben den Vorteil, dass der potenzielle Kunde sie gebrauchen kann.

Offline Tipp Nr. 7: Wer häufig privat etwas verkauft, kann wie schon unter Punkt 4 angesprochen, ebenfalls den Versandvorgang nutzen, um die eigene Website zu erwähnen: Domain gut leserlich im Absender unterbringen; Domain-Aufkleber auf das Paket kleben; etc..

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3 Kommentare

  1. Harald Weber sagt:

    Ich finde es gut, wenn sich jemand mal die Mühe macht und indirekt darauf hinweist, dass bei allem Hype um das Thema Social Media im b2b Marketing nach wie vor auch die Offline-Welt eine Existenzberechtigung hat.
    Grüße

  2. Oliver sagt:

    Hmm… ganz so einfach wie beschrieben ist das meiner Meinung nach aber nicht.

    \"Supermärkte, Tankstellen oder Bibliotheken – legen Sie Ihre Flyer dort aus.\" An den großen Marken-Tankstellen und in den Supermärkten wird man schneller im Papierkorb landen als man schauen kann.

    \"Gratis-Postkarten\" einfach irgendwo auslegen bringt wenig. Über Edgar etc. in Szenekneipen zu kommen, kostet einiges. Und mal im Ernst: Wer verschickt eine Postkarte, auf der nur der Domain-Name auf der Vorderseite ist? Es sei denn, das Visual ist so attraktiv und die Webseite dazu passend.

    \"Warensendungen an Kunden\" -> wie hat denn der Kunde bestellt? Über Ebay? Dann sollte man die Online-Möglichkeiten nutzen, die diese Plattform bietet, um auf den eigenen Shop hinzuweisen und allenfalls mit einem Beileger mit einem Gutschein nochmal daran erinnern.

    Was funktoniert: Ich habe unter http://www.jeck-in-duesseldorf.de eine Seite über den Düsseldorfer Karneval ins Leben gerufen. Ich bin auf verschiedenen Karnevals-Veranstaltungen mit meiner Kamera unterwegs gewesen und habe die kostümierten Jecken abgelichtet. Dann habe ich ihnen eine Visitenkarte, auf der groß die Web-Adresse steht, in die Hand gedrückt und ihnen gesagt, dass sie sich die Fotos dort kostenlos runterladen können. Und das hat mir beim Aufbau des Bekanntheitsgrades enorm geholfen.

    Ich glaube schon, dass man etwas anbieten muss, damit jemand auf die Seite kommt. Ein Geschenk, einen Rabatt, oder durch eine gute Gestaltung die Neugierde wecken.
    Grüße

  3. Sabine Abstoss sagt:

    Ein interessanter weiterer Punkt zur Bekanntmachung einer Website – und sicherlich inspirierend. Kreativität ist oftmals noch die beste Methode, um Bekanntheit zu erreichen…
    Doch auch bei eher herkömmlichen Methoden ist Erfolg nicht ausgeschlossen… – und auf einer Gratispostkarte soll selbstverständlich nicht bloß der Domain-Name zu sehen sein, sondern ein optisch ansprechendes Design. Der Domain-Name wird lediglich erwähnt, ruhig auch kleiner.

    Beste Grüße

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