Twitter-Praxistipp: Krisensicher in der Welt der ReTweets


Wer Twitter nutzt, hat meist vorrangig das Eine im Sinn: die eigene Nachricht, das eigene Angebot so weit wie möglich zu verbreiten. Als geniale Funktion, um die Verbreitung eigener Tweets zu erhöhen, gelten ReTweets.

Doch wie beherrscht man das Genre ReTweets bestmöglich? Welche Umgangsformen sollten User berücksichtigen, wenn sie ReTweets ins Webs schicken und mit welchen Tricks erhöht sich die Zahl der erhaltenen ReTweets für eigene Beiträge?

ReTweet-Umgangsformen

Wer fremde Tweets wiederholt und als ReTweets weiterverbreitet, kann sich an folgenden Tipps zum höflichen und effektiven Umgang mit den Inhalten anderer orientieren:

  • Nennen Sie nach Möglichkeit den User des ursprünglichen Tweets. Dieser hat schließlich das offenbar interessante Thema erstmalig auf den Weg gebracht. Haben Sie selbst einen ReTweet weitergeleitet, so können Sie ergänzend den User, der diesen gepostet hat, erwähnen.

    Begehrt: Möglichst viele ReTweets - © herzig17 – Fotolia.com

  • Vermeiden Sie das @-Zeichen direkt am Anfang eines ReTweets. Warum: Das @-Zeichen sorgt dafür, dass die Meldung ausschließlich Usern, die Ihnen selbst sowie dem Autor des Original-Tweets folgen, angezeigt wird. Darüber hinaus würde niemand sonst die Nachricht erhalten – hinderlich für eine hohe Reichweite.
  • Platzieren Sie das @-Zeichen in Kombination mit dem Usernamen des Original-Posts stattdessen direkt nach dem „RT“. So wird der ursprüngliche Twitter-User gleich zu Anfang des ReTweets genannt.
  • Hängen Sie ein „via@Username“ ans Ende des ReTweets, um auch den User zu erwähnen, dessen Tweet Sie wiederholt haben.
  • Lassen Sie einen im Original-Tweet platzierten Link nicht unter den Tisch fallen. Integrieren Sie in stattdessen ebenso in Ihren ReTweet.
  • Verkürzen Sie keinen Link, der bereits verkürzt wurde.
  • Behalten Sie so viel wie möglich des ursprünglichen Tweets bei – trotz der beschränkten Zeichenanzahl, die pro Tweet möglich ist. Wohin mit eigenen Kommentaren: Was Sie selbst noch anfügen möchten, können Sie am Ende des Tweets unterbringen.

Mehr ReTweets!

Sie wollen mehr ReTweets zu Ihren eigenen Postings erhalten – dann werfen Sie einen Blick auf die folgenden Tipps:

  • Bitten Sie ganz direkt um einen ReTweet. Wie? Zum Beispiel so: „RT@MaxMustermann „Text“ „Kurz-Link“ (Bitte retweeten)
  • „Nicht nur nehmen, sondern auch geben“ – sollte Ihre Devise lauten. Sie wünschen viele ReTweets? Dann retweeten Sie auch selbst interessante Beiträge Ihrer Follower. Sehen Ihre Follower, dass Sie deren Twitter-Postings weiterverbreiten, sind diese häufig eher bereit, ebenso ReTweets Ihrer Nachrichten weiterzugeben.
  • Twittern Sie eine Nachricht ruhig mehrmals. Sie müssen es nicht bei einem einzigen Posting belassen: Liegt Ihnen eine Meldung besonders am Herzen, kann es durchaus sinnvoll sein, diese auch ein zweites oder gar drittes Mal zu twittern. Vielleicht nicht im 5-Minuten-Takt – doch mit einem Tag Abstand ist dies völlig denkbar.
  • Achten Sie auf die Tageszeit. Wenn Sie im Blick haben, wann die Mehrheit Ihrer Twitter-Kontakte online ist, können Sie gezielter agieren und Ihre Tweets zu erfolgversprechenderen Zeiten veröffentlichen.
  • Seien Sie bei der Ausnutzung der verfügbaren 140 Zeichen ruhig etwas zurückhaltend. Sind nämlich alle Zeichen bereits verbraucht, so haben die User, die Ihren Tweet als ReTweet in die Welt schicken, keine Möglichkeit, noch eigene Kommentare oder zumindest die Kennzeichnung „RT“ hinzuzufügen. Besser: Lassen Sie ca. 30 Zeichen frei.
  • Ein Dankeschön sorgt für Freude und ein angenehmes Miteinander. Da Sie um den Wert eines ReTweets wissen und den Erhalt nicht als selbstverständlich ansehen, dürfen Sie dies ruhig mit einem kurzen Danke kommunizieren.
  • Auch sinnvoll: Die Installation eines ReTweet-Buttons. Für Ihre Seitenbesucher ist es so ein Leichtes, Ihre Beiträge zu twittern – ein Klick genügt und man kann die Nachricht über Twitter ins Web schicken.

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